Donnerstag, 30. Dezember 2010

Leber-Nieren-Hähnchenbrust-Hundekeks-Rezept


Für alle Fellnasenfreunde habe ich bei der letzten Leckerchenbackerei mal gewogen was ich in den Teig reinpackte.

Für ein Blech:

430 g Fleischiges vorbereitet gewogen (in diesem Fall war das eine Schweineleber, eine Schweineniere und ein Hähnchenbrustfilet)
250 g Karotten vorbereitet gewogen
450 g Dinkelvollkornmehl
250 g Vollkornhaferflocken
80 g kaltgepresstes Distelöl
12 EL Sud

Das Fleisch in grobe Würfel schneiden, die Karotten schälen und ebenso grob schneiden. Alles in etwas Wasser garkochen und abkühlen lassen. Anschließend abseihen - dabei den Sud auffangen - und in der Küchenmaschine fein pürieren.
Diesen Brei mit dem Mehl, den Haferflocken, dem Öl und dem Sud gut verkneten, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und in Würfel schneiden.
Bei 160°C (Unter-/Oberhitze) etwa 45 Minuten gut durchbacken. Dann auskühlen lassen und auseinanderbrechen.
Anschließend nochmals bei 160°C in etwa 30 Minuten gut trocken backen.

Auskühlen lassen, für den Fellnasenfreund absolut unzugänglich!!! und luftig - z.B. in Keksdosen - aufbewahren.

Samstag, 25. Dezember 2010

Weihnachtsseife - "Die Heiligen Drei Könige"


Jesus wurde in der Stadt Betlehem in Judäa geboren, als König Herodes in Jerusalem regierte. Bald nach seiner Geburt kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: „Wo finden wir das neugeborene Kind, den kommenden König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.“
Als König Herodes das hörte, geriet er in Aufregung und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle führenden Priester und Gesetzeslehrer zu sich kommen und fragte sie: „Wo soll der versprochene König geboren werden?“ Sie antworteten: „In der Stadt Betlehem in Judäa. Denn so hat der Prophet geschrieben: >Du Betlehem im Land Juda! Du bist keineswegs die unbedeutende Stadt in Juda, denn aus dir wird der Mann kommen, der mein Volk Israel schützen und leiten soll.>“
Daraufhin rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und fragte sie aus, wann sie den Stern zum erstenmal gesehen hätten. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: “Geht hin und erkundigt euch genau nach dem Kind, und wenn ihr es gefunden habt, gebt mir Nachricht! Dann will auch ich zu ihm gehen und ihm huldigen.“
Nachdem sie diesen Bescheid erhalten hatten, machten sich die Männer auf den Weg. Der Stern, den sie schon bei seinem Aufgehen beobachtet hatten, ging ihnen voraus. Genau über der Stelle, wo das Kind war, blieb er stehen. Als sie ihn dort sahen, kam eine große Freude über sie. Sie gingen in das Haus, fanden das Kind mit seiner Mutter Maria, warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann breiteten sie die Schätze aus, die sie ihm als Geschenk mitgebracht hatten: Gold Weihrauch und Myrrhe. In einem Traum befahl ihnen Gott, nicht noch einmal zu Herodes zu gehen. So reisten sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.
(Die Gute Nachricht, Mathäus 2, 1-12)


Soweit die Geschichte im Neuen Testament, die der Legendenbildung von den Heiligen drei Königen zugrunde liegt.
Schon im frühen Christentum begannen sich Geschichten um die Waisen aus dem Morgenland zu ranken. Ihre Zahl war nicht immer „drei“ und der Mohr ist in älteren Darstellungen hellhäutig mit dunklem Bart. Häufig findet sich eine Darstellung der Magier als Jüngling, erwachsener Mann und Greis. Dieses Motiv eines Dreiklangs griff ich in der Seife auf: einmal in der Wahl der drei Fette (Mandelöl, Sheabutter und Kokosöl), der drei Farben (Titandioxid, Tonerde gelb und rot) und im Stempelmotiv (drei Sterne), wobei ich mich bemühte eine „aufsteigende Reihenfolge“ einzuhalten; entsprechend den Lebensjahren der Könige von wenig Kokosöl bis viel Mandelöl; die Farben von hell nach dunkel, die Anordnung der Sterne von klein nach groß.

Weihnachten ist für mich eindeutig die Zeit der Nüsse. Darum habe ich ausschließlich „Nussöle“ verwendet und als i-Tüpfelchen Mandelmilchpulver in den Seifenleim gerührt.

Schaue ich mir Fotos aus der Gegend in der Jesus geboren wurde an, so dominieren helle Erdfarben das Bild. Die Entscheidung Tonerden zu verwenden war schnell getroffen.

Die Sterndeuter brachten dem Kind Geschenke: Weihrauch, Myrrhe und Gold. Auch das sollte selbstverständlich in die Seife. Weihrauch und Myrrhe kamen in Form des Duftes (Frankincens & Myrrh von Gracefruit) hinein, das Gold als Mica für den Stempel obendrauf.

Aus der Legende der Heiligen drei Könige entwickelten sich Traditionen. So gehen heute Sternsänger am 6. Januar von Haus zu Haus und tragen dabei einen gebastelten Stern auf einem Stecken vor sich her. Ich habe also auch gebastelt: einen Fimostempel mit drei Sternen auf Stecken.

In einigen Gegenden gibt es den alten Brauch des „Bohnenkönigs“. Dafür werden „Dreikönigskuchen“ gebacken, wobei eine Bohne, eine Mandel, eine Münze oder sonst ein kleiner Gegenstand eingebacken wird. Wer dies beim Essen findet ist „König des Tages“.
In einem Seifenstück steckt deshalb ein kleiner blauer Sodalith. Wer ihn beim Verwaschen der Seife findet ist der Seifenkönig ;-)


Hier noch das Rezept:

250 g Mandelöl
200 g Sheabutter
150 g Kokosöl

10% Überfettung
130 g dest. Wasser für die Lauge

20 g Mandelmilchpulver mit
40 g dest. Wasser verrührt in den Seifenleim

15 g Parfümöl Frankincens & Myrrh von Gracefruit

Titandioxid, gelbe und rote Tonerde



Nun wünsch ich euch ein gesegnetes Fest und ein gutes neues Jahr.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Salzquarkhonigseife - Kandidat für den "Ugly Soap Contest"


Mit suboptimaler Optik ist dies mein Beitrag zum "Ugly Soap Contest" im NSF. Eine Salzseife mit viel Sahnequark und Honig.

Vielleicht hätte ich doch nicht versuchen sollen die Gelphase im Backrohr anzustoßen *seufz*. Aus dem Divi gepellt sandte mir die Seife den intensieven Amoniakgruß: "Mir war zu heiß!". Wer sich aber in Kindertagen mit Begeisterung im Schweinestall des Dorfbauern rumtrieb, im Kuhstall einen riesen Bogen um den furchteinflößenden Bullen machte und mit Leidenschaft die Pferdeboxen ausmistete, den haut die olfaktorische Botschaft "Du sollst Milchseife nicht in den Ofen stellen!" auch nicht um. Weckt sie doch Erinnerungen an glückliche Zeiten ;-)

Nach nun einigen Tagen an der frischen Kellerluft nimmt der Schweinestallgeruch deutlich ab, ist fast nicht mehr wahrnehmbar und macht einem leckeren Himbeer-Karamell-Duft Platz :-)

Da ich mir von dieser Seife pflegetechnisch viel verspreche, darf sie ihre Zeit reifen und landet trotz Häßliches-Entlein-Look nicht im Putzseifentopf.

Das Rezept:

50% Kokosöl
20% Sheabutter unraf.
20% Mandelöl
5% Rizinusöl
5% Lanolin

10% Überfettung (ohne Quark)
26% dest. Wasser

100% der Gesamtfettmenge feines Meersalz
50% der Gesamtfettmenge Sahnequark
5% der Gesamtfettmenge Honig

1,6% der Gesamtmenge (ohne Wasser und NaOH) Himbeer-PÖ

Dienstag, 14. Dezember 2010

Keksbacken mit Kiddies - Himbeercookies


Es ist immer wieder ein Abenteuer - backen mit den Kindern *g*. Heute mal wieder ein Blech mit einem unserer Lieblingskeksrezepte: Himbeercookies!
Keine ausgesprochenen Weihnachtsplätzchen - die schmecken auch zu Ostern, zu Geburtstagen, weil schlechtes Wetter ist oder die Sonne scheint.

Man braucht für etwa ein Blech:

250 g Butter
60 g Zucker
1/2 Röhrchen Bittermandelaroma
250 g Mehl
Sesamsamen
Himbeermarmelade (oder jede andere, schmeckt immer *g*. Da fällt mir ein, im Keller steht noch ein kleines Glas Rosengelee!)

Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, Bittermandelaroma und Mehl unterrühren.

Mit einem Löffel kleine Mengen vom Teig abstechen, in Sesam wälzen, als Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, mit einem Kochlöffelstiel eine Mulde eindrücken und diese mit glattgerührter Himbeermarmelade füllen.

Bei 180°C 10-12 Minuten backen. Kurz auf dem Blech abkühlen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Sind recht brüchig, solange sie noch warm sind.

Wie man die am besten lagert? Keine Ahnung! Sind immer ratzfatz wech - Lagerprobleme haben die bei uns nicht.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

3 handgewebte Handtücher


Lange habe ich an diesem Projekt gewerkelt. Immer wieder kam etwas dazwischen wie Badebombenebbe, aufgeschlagene Kinderkniee, Seifenworkshops, Specksteinlieferungen, Geschwisterkrieg im Kinderzimmer oder Wichtelaktionen ;-)
Nun sind sie aber endlich fertiggestellt *uff*. Vom Kette schären, bäumen, über Schuß eintragen bis Fransendrehen war es ein Genuss dem alten, erlernten Beruf wenigstens auf Hobbyniveau nachzugehen.

Die Handtücher bestehen aus 60% Baumwolle und 40% Leinen, sind vor der ersten Wäsche (da werden sie noch ein wenig schrumpfen) 42 cm breit und 75 cm lang (ohne Fransen gemessen) und haben mittig einen eingewebten Aufhänger der nicht abreißen kann da nicht aufgenäht - finde ich oberpraktisch :-)

Ach, ich wünsche mir so sehr einen kleinen Webstuhl - 8 Schäfte und 8 Tritte. Der Webrahmen ist ja ganz nett, aber so ein bisschen mehr als Leinwandbindung und Karomuster dürfte es schon sein *seufz*.

Montag, 6. Dezember 2010

Nikolauswichteln im Naturseifenforum


Da hat mich meine Wichtelmama aber ein klein wenig veräppelt; schreibt einfach einen anderen Absender auf das Päck *g*

Liebe Wichtelmama, ein ganz herzliches "DANKESCHÖN" für dieses schöne Wichtelgeschenk!

  • Eine superleckere "Zimt und Koriander"-Seife mit Kakaobutter und Ziegenmilch - woher hast du gewusst, dass ich genau solch Düfte und Milchseifen mit Kakaobutter besonders gerne mag?
  • Ein Duschscrub "Englische Rose" mit Meersalz, so guuuut duftend und laut Etikett sogar mit echtem ätherischem Rosenöl! - Duschscrubs kenn ich noch gar nicht und freue mich sehr aufs Ausprobieren. Das muss ausgesprochen angenehm pflegend sein und reizt zum Nachbauen ;-)
  • Ein wunderschönes Windlicht - selbst gemacht?
  • Eine herrlich niedliche Karte!

Ich bin ganz gerührt über dieses liebevoll zusammengestellte Päck!
Danke-Danke-Danke!


Mein Wichtelkind freut sich hoffentlich über das kleine Wellness-Set bestehend aus einer Ziegenmilchseife und einer Sheasahne. Extra für sie nach eingehender Recherche mit "Mayan Gold" beduftet. Leider weiß sie - durch einen dusseligen Lapsus meinerseits - dass ich ihre Wichtelmama bin.



Die Seife (OHP):

30% Palmkernöl
30% Mandelöl
20% Reiskeimöl
15% Kakaobutter
5% Rizinusöl

Überfettung 10%
30% dest. Wasser

10% Ziegenmilchjoghurt und
2% der Gesamtfettmenge Parfümöl "Mayan Gold"

Gefärbt mit Titandioxid, Oxid dunkelbraun und Gold-Mica

Die Sheasahne:

40 g Sheabutter raf.
20 g Kokosöl
25 g Mandelöl
5 g Jojobaöl
1 g Parfümöl "Mayan Gold"

Gut aufgeschlagen reicht die Menge für zwei 100ml-Dosen. Eine hat sich gleich meine Große unter den Nagel gerissen. "Hmmm, Mama. Das riecht aber gut."


Freitag, 3. Dezember 2010

Seifenablage aus Speckstein - noch eine


Mir haben die neuen Steine ja keine Ruhe gelassen. Ständig hörte ich es flüstern: "Raspel mich - probier mich aus!"

Jaaaaaah! *kringelindenaugenhat*

Und WOW - was für ein Stein! Welch hinreißende Farbe! Welch bezaubernde Marmorierung!


Speziell für Lacky: Vorher-/ Nachherfotos ;-)

Nachtrag:
Speziell für Friesenfan:
Foto mit Seife

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Adventskalender


Selber machen ist Ehrensache, aber knapp war's! Nächte lang habe ich Papier bedruckt, geschnitten und zu kleinen Blockbodenbeutelken gefaltet und geklebt. Letzte Nacht wurde befüllt, zugetackert und an die Pinwand geheftet. Pünktlich heute morgen stand der Dreifachadventskalender bereit und von jedem wurde mit der gleichen alljährlichen Begeisterung die "1" gesucht.

Auch klein Sohnemann suchte eifrig seine himmelblaue Tüte mit der richtigen Nummer heraus, ließ sie sich überreichen, riß das kleine "Kunstwerk" auf und fragte anschließend mit vollem Mund: "Mamaaaa? Und wann kriegen wir einen richtigen Adventskalender?" Mutters große Augen bemüßigten ihn zu einer näheren Erklärung: "Na, so einen mit Türchen!"

GNNNNNNNN !!!
*beißtindietischkante*

Dienstag, 30. November 2010

Specksteinorgie


Sie ist da!!! Meine Bestellung von 30 kg Speckstein! Nun kann Stückchen für Stückchen verraspelt werden. Ich bin dann mal im Keller - Speckstein raspeln *händereibt*

Demnächst mehr von der Seifenablagenfront *g*

Sonntag, 28. November 2010

Joghurtseife - Milchseifenworkshop im Naturseifenforum


Die monatlichen Workshops im NSF reizen mich ja immer wieder. Diesen Monat sollten es "echte" Milchseifen sein. Evangelines Anregung die Lauge mit möglichst wenig Wasser anzurühren und die restliche Flüssigkeitsmenge in Form von Milch in den Seifenleim zu geben wollte ich mal ausprobieren. Diese Variante habe ich bisher noch nicht getestet.

Hier das Rezept:

20% feinstes Martin-Babassu *hmmmmm*
25% Palmkern (ja, ich bin Schaumfreak *g*)
15% Sheabutter, raf.
20% Avocado, raf.
20% Reiskeim

ÜF 10%
30% Flüssigkeit (dest. Wasser für die Lauge und NaOH 1:1, restliche Flüssigkeitsmenge als Vollmilchjoghurt zum Seifenleim)

2% der Gesamtfettmenge Parfümöl "Beeswax"

gefärbt mit Titandioxyd, Oxid rotbraun und Pigmentgelb, das irgendwie den Verschwindibus machte.


Das Anrühren der Lauge funktionierte anfänglich recht gut - das NaOH löste sich prima. Beim Abkühlen bildeten sich allerdings so komische Kristalle die sich auch durch intensieves Rühren nicht wieder auflösten. Ist da NaOH wieder auskristallisiert oder bildete sich auf der Lauge Sodaasche? Ich weiß es nicht. Sicherheitshalber goß ich die Lauge durch ein Sieb zu den Fetten.

Gestern gerührt - heute aus dem Divi geholt. Soweit bin ich eigentlich recht zufrieden, zumal ein erster Anwaschtest von Kantenhobelresten schon jetzt einen sehr üppigen und cremigen Schaum ergab.


Nachtrag:
Mitlerweile wurde ich von Aconita aufgeklärt - Bilden sich beim Abkühlen der Lauge Kristalle eher auf dem Gefäßboden, dann ist davon auszugehen, dass NaOH auskristallisiert. Bildet sich auf der Oberfläche der Flüssigkeit eine Haut, dann ist es wohl eher Sodaasche. Beides gehört nicht in die Seife und gut sieben sollte sein.
Danke Aconita.

Samstag, 27. November 2010

Schnuckeliger Weihnachtsmarkt


Lange überlegte ich wie ich diesen Beitrag in meinem Blog unterbringe, der immerhin den Titel "der hände kraft" trägt. Dann der Gedankenblitzt: "Diese Hände haben heute kräftig Leckereien vom Weihnachtsmarkt in kleine und große Schnuten befördert!". Problem gelöst - passt *g*

Und so kann ich euch vom Weihnachtsmark in Krudenburg berichten.
Der ist wirklich etwas besonderes. Nicht weil er besonders groß oder überaus spektakulär wäre. Ganz im Gegeteil; klein, überschaubar, einfach schnuckelig. Das Besondere ist, dass Anwohner der Dorfstraße ihre Fenster weihnachtlich schmücken, öffnen und von dort selbstgemachte Produkte verkaufen: Teddybären, Tischdecken und Läufer, Punch und Glühwein, Plätzchen, Dekoartikel undundund ... Selbstverständlich auch reichlich für's Bäuchlein und den feinen Gaumen *g*

Leider nur heute und dann erst wieder im nächsten Jahr.

Freitag, 26. November 2010

Sprudelnde Badekugeln


Die kleinen Mitbringsel waren mir ausgegangen. "Wie schön!" dachte ich. "Da könnte ich doch eigentlich mal wieder...!" Genau: Badebomben basteln.
Wie immer mit Kakaobutter, Kokosöl, Buttermilchpulver und was sonst noch so reingehört. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit diesmal in bunt. Gefärtb mit Tonerden (gelb bzw. rosa) und Ultramarinviolett passend zu den Düften Scottish Blossom Honey,  English Rose (beide Parfümöle von Gracefruit) und Lavendel & Amyris (ätherische Öl-Mischung).
Noch schnell nette Tütkes gebastelt (nagut - so schnell geht das nun auch nicht. Entwerfen, Ausdrucken, Zuschneiden, Falten und Kleben *uff*. Zwölf Tüten = ein ganzer Fernsehabend), reinstecken, zutackern und fertig *g*

Diese runden Dinger sind bei den ABFs (wer das nicht kennt, hier die Übersetzung: AllerBesteFreundin) meiner Tochter ausgesprochen beliebt. Da werde ich auch schon gerne mal sehr direkt gefragt "Duhu - Nikihi - hast du noch?" Hin und wieder mit dem schüchternen Zusatz "Und für meine Mama auch eine?"

Dienstag, 23. November 2010

Seifenablage aus Speckstein - die nächste



Diesmal aus dem grünlich-antrazithfarbenen Speckstein. Poliert und imprägniert gefällt mir dieser Stein sehr gut. Dunkel, beinahe schwarz hat er, wie ich finde, fast etwas Mystisches. Die "Rillen" habe ich hier noch ein wenig tiefer geraspelt und wie bei der ersten leicht angeschrägt, damit das Wasser gut abläuft und die Seife gut tocknen kann.

Sonntag, 21. November 2010

Stoff für Putzseife


Das gestrige Siedertreffen in Köln brachte mir überaus reiche Beute *freu*. Nachdem ich irgendwann einmal die kleine Bemerkung fallen ließ "Seifen mit denen man nicht zufrieden ist wirft man doch nicht weg! Da macht man Putzseife raus!", haben Hellcat und Lacky fleißig für mich gesammelt *g*.

"Ich bring dir dann am Samstag ein bischen mit." hieß es von beiden. Na klar, was eine vollinfizierte Seifensiederin so unter "ein bischen" versteht hätte ich wissen müssen.

Das werden Kiiiiiloooooooooos Putzseife!

Danke euch beiden!

Ich werde meinen Spaß damit haben :-D

Auf ein nächstes Treffen freu ich mich jetzt schon - und dann werden alle mit Putzseife zugeschmissen *hihi*


Es war übrigens ein ausgesprochen nettes und angenehmes Treffen das ich seeehr genossen habe. Schön mal so einige zuvor "gesichtlose" Internetbekanntschaften persönlich kennengelernt und schon bekannte wiedergesehen zu haben *find*

Donnerstag, 18. November 2010

Hundekeks


Ich backe ganz gerne - und der dankbarste Abnehmer meiner Ofenkreationen ist Bubble, unsere reinrassige Mischlingshündin. Sobald die Küchenmaschine aus dem Schrank gezogen und der Backofen angeheizt wird, steht sie mit erwartungsfrohen Augen in der Küche.

Ein wirkliches Rezept habe ich nicht - reine Gefühlssache. Im Prinzip bestehen die Leckerchen aus etwa 1/3 Fleisch-Gemüsemix, das zuvor gargekocht und anschließend püriert wird. Dazu kommt so viel Mehl in variirenden Sorten, bis der Teig geschmeidig knetbar ist und ein Schuß Öl. Statt Fleisch gibt's gerne auch mal Thunfisch. Als Extra wird hin und wieder Käse oder ein Ei eingebaut. Das Ganze auf ein Backblech ausrollen, in Häppchen schneiden und gut durchbacken.
Nach dem Auskühlen werden die Brocken auseinander gebrochen und das Blech wandert nochmal so lange in den Ofen, bis alles knochenhart ist. Weiche Hundekekse in der Hosentasche sind einfach nur "BÄ". Und gut getrocknet sind sie außerdem länger haltbar. Theoretisch jedenfalls. Bubble hat bisher alles vor dem vorzeitigen Verderb gerettet ;-)


In nette selbstgebastelte Tüten verpackt auch immer wieder ein gerne gesehenes Mitbringsel für Fellnasenfreunde.
Bisher hat noch kein hechelnder Vierbeiner diese Leckerchen verschmäht. Auch wenn Frauchen vorher behauptete: "Ich glaub nicht, dass der das frisst! Der nimmt nicht alles!" *haha*

Mittwoch, 17. November 2010

Seifenablage aus Speckstein


Was eine Seifensiederin mit Leidenschaft ist, braucht auch ein standesgemäßes Plätzken wo die edlen Luxuskörperreinigungsstücke gepflegt bis zum nächsten Einsatz ausruhen dürfen.
So ist es mir - unzufrieden mit dem, was der örtliche Einzelhandel an so genannten "Seifenschalen" anzubieten hat - eine Herzensangelegenheit den mit Liebe geschaffenen Edelseifen ein adäquates zu Hause zu bauen.

Wellness-Geschenkset


Etwas, worauf ich schon ein wenig stolz bin: Sozusagen von vorn bis hinten selbstgemachtes Geschenkset für einen mir lieben Menschen.
Es besteht aus einer Lavendelseife, zwei pflegenden Badebomben und Sheasahne - ebenfalls mit Lavendelduft. Die Klappschachtel, die Tüten und die Etiketten sind gleichfalls eigenhändig erstellt.

Im Detail:

Die Seife ist eine Soleseife aus Kokos-, Palm-, Oliven-, Raps-, Rizinusöl und einem Kleks Lanolin. Beduftet mit ätherischem Lavendelöl und zur Unterstützng ein wenig Muskatellersalbei. Das Ganze topfmarmoriert in die Blockform gegossen ergab das ein ganz nettes Müsterken.

Die Badebomben, wenig fotogen aber dafür um so pflegender haben eine satte Portion Kakaobutter, Kokosöl und Buttermilchpulver in sich. Beduftet mit ätherischem Lavendel- und Amyrisöl will man gar nicht mehr raus aus der Wanne.

Die Sheasahne verwöhnt mit viel Sheabutter, Mandelöl, etwas Kokosöl und Jojoba. Und weil's so nett duftet und so gut zum Set passt auch hier wieder Lavendel & Amyris. Für mich eine der genialsten Duftkombis ;-)

Die Beschenkte hat sich gefreut. Sagte sie jedenfalls. Glaubhaft.